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Hautchirurgie

„Individuelles Eingehen auf den Patienten ist die Basis für beste Behandlungsergebnisse.“
Prof. Dr. Dr. Peter Maurer

Die Hautchirurgie umfasst in unserer Praxis die Diagnostik, Behandlung und Nachsorge bei krankhaften oder störenden Hautveränderungen und gutartigen Hauttumoren im Bereich der Gesichts- und Kopfhaut. Dazu gehören die Behandlung von Pigmentflecken / „Leberflecken“ (innerhalb der Ästhetischen Chirurgie) und die im Folgenden beschriebene Behandlung von Hauttumoren im Kopf-Hals-Bereich.

Hauttumoren im Kopf-Hals-Bereich

Die operative Behandlung von Hauttumoren des Kopf-Hals-Bereiches ist ein Schwerpunkt unserer Praxisklinik. Diese versorgen wir nach wissenschaftlichen Standards auf aktuellem Stand.

Als Tumor wird jegliche Art von Gewebevermehrung oder eine Schwellung in einem Gewebe oder Organ bezeichnet. Der Begriff Tumor ist demnach sehr ungenau. Generell unterscheidet man zwischen gut- und bösartigen Tumoren.

Basaliom oder Basalzellkarzinom

Das Basaliom oder Basalzellkarzinom stellt den häufigsten bösartige Hauttumor dar und tritt in drei Viertel aller Fälle im Kopfbereich auf, vor allem im Gesicht. Verursachender Faktor für das Basaliom ist die UV-Bestrahlung, hellhäutige Menschen sind besonders betroffen. Aufgrund der intensiveren Sonnenstrahlung nehmen die Fallzahlen zu. Da das Basalzellkarzinom keine Metastasen (Tochtergeschwülste) streut, gilt es als gut behandelbar.

Vollständige pathologisch kontrollierte Entfernung

Hauttumore, wie beispielsweise Basalzellkarzi­nome oder Basaliome, Plattenepithelkarzinome oder Spinaliome, Lentigo maligna oder Lentigo maligna Melanome, sollen vollständig pathologisch kontrolliert entfernt werden.

Diesem therapeutischen Prinzip folgend, führen wir in unserer Praxisklinik zunächst während eines ersten Eingriffes die Entfernung des Tumors mit einem adäquaten Sicherheitsabstand in der Regel in Lokalanästhesie durch. Es schließt sich dann immer die feingewebliche Begutachtung (Histologie) durch einen Pathologen unter besonderer Beachtung der Tumorfreiheit der Präparatränder an.

Keinesfalls darf aus Angst vor der Nähe wichtiger Strukturen nur eine unvollständige Tumorentfernung erfolgen. Denn gerade das Basaliom hat bei der Absetzung im Gesunden eine Heilungsrate von 97 %.

Rekonstruktion, Wundversorgung, Nachsorgemanagement

Nach Bestätigung der kompletten Tumorentfernung durch den Pathologen wird die Defektdeckung (zur Rekonstruktion der geschädigten Hautbereiche) unter Anwendung verschiedenster lokalplastischer Verfahren (Vollhauttransplantate, Nah- bzw. Fernlappenplastiken) durchgeführt. Hierbei wird dem Defekt benachbarte Haut zur lokalplastischen Defektdeckung genutzt, in Verbindung mit einer möglichst nicht verletzenden (atraumatischen) Wundversorgung mit einem individuell abgestimmten Nachsorgemanagement.

Ziel ist es, auffällige, ästhetisch störende Narben zu vermeiden.

Wenn Sie eine Hautveränderung bemerken, sollten Sie diese bald untersuchen lassen, um eine bösartige Erkrankung auszuschließen. Wir führen die entsprechende Diagnostik durch und leiten bei Bedarf die geeignete Therapie ein, nach aktuellen wissenschaftlichen Standards.

Haben Sie eine Frage dazu? Sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da.

Auch die Plastisch-Ästhetische Hautchirurgie (Faltenbehandlung, Facelift, Augenlid- und Narbenkorrektur u.v.m.) ist Teil unseres Leistungsspektrums.